Der Himmel geht auf: 23. 9. 2017 – 1.10. 2017

Einfach "Urlaub" nehmen! Und die Botschaft Jesu in die Region hinaustragen!

Da bringt Franz Schützwohl, PGR-Obmann in Schüttdorf, die Idee auf, dass Offener Himmel eine gute Sache für das Fest 50 Jahre Pfarrkirche sein kann. Aber hängen Kirche und Himmel zusammen? Die erste Berührung mit dem Offenen Himmel am 31.5. im Pfarrsaal Schüttdorf lassen es vermuten.


SchülerInnen der HAK Zell am See geben Einblick in ihr Projekt der Arche Noah: Die Welt zunächst in ihrer Schönheit, dann die Zerstörung und doch die Bewahrung vor der endgültigen Vernichtung. Ein Bild für die Arche Noah heute. Am Zeller See wird das Video mit einer Laser- und Wassershow verknüpft, es wird sich lohnen, sich vom Werk der SchülerInnen beeindrucken zu lassen.


Das Thema achtsamer Umgang mit der Schöpfung zieht sich durch das Programm. Im Herbst wird eingeladen, bei Bäumen inne zu halten, achtsam mich sich und der Schöpfung umzugehen, sich von Gedanken beschenken und inspirieren zu lassen, über die Endlichkeit und Unendlichkeit nachzudenken.


Dem Hl. Geist soll eine Landebahn bereitet werden: junge Talente sind gefragt. Helene Ziegler als Poetryslamerin gab ein Stück zum Besten. Ihr Text berührte und gab zum Nachdenken. Musizierende, Tanzende, Zirkusleute, für alle möglichen Talente wird die Bühne frei sein. Das Chillen im Turm der Kirche Schüttdorf mit Shakes aus dem Jugendzentrum Akzente wird den Abend am 28. September 2017 abrunden.


Es gibt auch die Einladung zum Pilgern am Sonntag 24. September zur Elisabethkapelle, am Montag zu den besonders gestalteten Bäumen mit einer Schifffahrt über den See. Die Wege in der Woche des Offenen Himmels werden Geschmack zum Pilgern machen. Edith Trentini begleitet die Gehenden mit der Einladung, frei zu werden für das, was im Leben den Himmel ausmacht.


Am Zeitzeugenabend am 25.9. wird auf die 50jährige Geschichte einer Kirche zurückgeschaut. Eine Fotoausstellung erleichtert die Erinnerung. Es sind alle BürgerInnen eingeladen, Fotos aus den Jahren 1967 – 2017 zur Verfügung zu stellen.


Damit auch für Paare der Himmel offen bleibt, gibt es für sie einen Workshop. Wer das Ungewöhnliche liebt, für den wird die biblische Geschichte „der Sturm auf dem See“ in einem Boot erzählt.

Kirche geht nach außen, zu den Plätzen, wo sich Menschen  gerne aufhalten. Der Himmel ist offen für alle, immer für mehr Menschen als wir glauben. Diese Woche lädt dazu ein, das Leben zum Himmel zu machen. Die beiden Hoagaschtlerinnen Gabriela De Centa-Laimer und Katrin Hollaus-Jakober laden ein, sich in dieser Woche „Urlaub zu nehmen“, auf jeden Fall aber diese Botschaft in die ganze Region hinauszutragen.

 

Sebastian Schneider