Der Schöpfungstag 27. September

Das Kath. Bildungswerk macht sich Gedanken zur Faszination Schöpfung

Die Veranstaltung ist geprägt vom Bemühen Fachleute einzuladen, die Zeitgemäßes und Realistisches über den Zustand der Umwelt darlegen und natürlich auch Lösungs- und Veränderungsvorschläge aufzeigen. In diesem Sinne wurde der Vorschlag „Bäume“ zum Thema zu  machen mit Begeisterung aufgegriffen. - Schön, dass dann noch weitere ReferentInnen für diesen Schöpfungstag im Rahmen des Offenen Himmels gewonnen werden konnten: Frau M. Meixner, eine Malerin, und Frau A. Fink, eine Frau mit vielen Begabungen.

"Geeint hat dann GOTTES LIEBE ZU SEINER SCHÖPFUNG, wobei wir dies alle auf verschiedene Wege erfahren dürfen", betont Christel Deutinger vom KBW Zell am See: Einer der Grundgedanken kam aus einem Buch von Franz Alt, der Ökologische Jesus (1999): Für Franz Alt weist das Neue Testament Wege aus der Misere. Die Botschaft Jesu ist die Lehre der wahren Ökologie: Ein Leben im Einklang mit Gottes Schöpfung.


Ein  weiterer Impuls kam von Papst Franziskus: In seiner Amtseinführung mahnte Papst Franziskus, die Schönheit der Schöpfung zu erkennen und zu bewahren.

Ausschlaggebend für die Veranstaltung eines Schöpfungstages war ein Vortrag von Prof. Dr. H. Graßl, Klimaforscher, Teilnehmer an mehreren Weltklimakonferenzen und Berater bei der Enzyklika „Laudato si“.

Die Welt als Schöpfung Gottes soll an diesem Tag unter verschiedenen Blinkwinkel betrachtet werden:


  • Schöpfung erkennen -  als  einen der Grundpfeiler  unseres Glaubens

  • Schöpfung erkennen -  auch immer mehr Mensch zu werden, im Sehen (nicht wegschauen) und Fühlen

  • Schöpfung erkennen – als Auftrag, unseren  Geist, unsere Sprache dazu zu verwenden, unseren Lebensraum zu erhalten.

  • Schöpfung erkennen – unser Leben tiefer verstehen  und wo immer möglich, positive Veränderung und Verwandlung zu gestalten durch Bildung und durch Umsetzung in unseren persönlichen Lebensbereichen.




    nach Christel Deutinger, KBW Zell am See

    Foto: Sebastian Schneider